Freitag, 26. April 2013

Impressionen der Ausstellung

Die Wände im Straßburger Museum Tomi-Ungerer mit meinen Arbeiten, tolle Hängung, Kompliment ans Museum dafür, für die sehr schöne Ausstellung und den ebenso umfangreichen und gutgemachten Katalog... 






Freitag, 29. März 2013

Gruppenausstellung im Museum Tomi Ungerer in Straßbourg





















Eine ganz besondere Ehre, zusammen mit den ganz großen Zeichner-Kollegen der Geschichte im Museum Tomi Ungerer in Straßbourg mit 15 eigenen Arbeiten ausgestellt zu werden, darunter u.a. Arnold, Bosc, Daumier, Flora, Gulbransson, Hanel, Heartfield, Waechter. Dazu aus dem Text des Museums: 

...Wohl kein Genre spiegelt die Geschichte der deutsch-französischen Beziehungen von 1870 bis heute so anschaulich wider wie die Satirezeichnung. Von der Karikatur bis hin zur Pressezeichnung war das Duo Deutschland-Frankreich schon immer ein beliebtes Sujet der Illustratoren: Vor dem Hintergrund der Konflikte, die die beiden Länder entzweiten, propagierten sie zunächst das Bild des Erzfeindes, nach 1945 karikierten sie die Höhen und Tiefen des neuen deutsch-französischen Paares.

Im Zusammenhang mit dem 50. Jahrestag des Élysée-Vertrags zeigt die Ausstellung Werke von ebenso vielen deutschen wie französischen Zeichnern und präsentiert neben den deutschen Satirezeitschriften, Kladderadatasch, Pardon, Simplicissimus und Titanic französische Blätter wie La Baïonnette, La Caricature, Le Charivari, Charlie Hebdo und Hara-Kiri. Über die Jahre begleiteten Zeichner wie Antonelli, Arnold, Bosc, Braunagel, Cabrol, Cabu, Daumier, Effel, Flora, Forain, Gulbransson, Hanel, Hanitzsch, Hansi, Heartfield, Hermann-Paul, Hoppmann, Kroll, Léandre, Moisan, Plantu, Robida, Sauer, Sennep, Siné, Waechter, Willem, Zislin und andere mehr den deutsch-französischen Alltag in Büchern, auf Postern und in der Presse mit ironischem, zuweilen auch unbarmherzigem Blick. Eine Sonderstellung nimmt der Elsässer Tomi Ungerer ein, der sich mit besonders bissigen und konzessionslosen Interpretationen des Themas von seinen Vorgängern unterscheidet. 

Mit rund 150 Originalzeichnungen, Zeitschriften und Büchern gibt die Ausstellung einen Überblick über die unterschiedlichen Techniken der Satirezeichnung und veranschaulicht dabei insbesondere auch den Umgang mit den Symbolen der beiden Länder. Ferner lässt sie die Höhepunkte in den deutsch-französischen Beziehungen Revue passieren. Eigens für die Ausstellung karikierte der Zeichner Frank Hoppmann alle deutschen Bundeskanzler und französischen Staatspräsidenten; mit spöttischem Humor vervollständigt diese etwas andere Porträtgalerie die Schau.

© Frank Hoppmann 2012 - Ludwig Erhard

































Zur Ausstellung veröffentlicht der Verlag der Straßburger Museen einen Katalog in deutscher und französischer Sprache mit Beiträgen von Ursula Koch, Thérèse Willer, Alexandre Devaux und Franck Knoery; er enthält die Abbildungen aller ausgestellten Werke. 

Die Ausstellung wird vom Centre Régional de Documentation Pédagogique der Académie Straßburg 

(CRDP), den Stiftungen Fondation Entente Franco-Allemande und Fondation Charles de Gaulle sowie der DRAC Elsass unterstützt. Sie trägt das offizielle Logo „Deutsch-Französisches Jahr – 50 Jahre Élysée-Vertrag“. 

Der Rundgang und die ausgestellten Werke können auch auf der Website des CRDP Alsace aufgerufen werden: www.crdp-strasbourg.fr

Kuratorin: Thérèse Willer, Leiterin des Museums Tomi Ungerer; Franck Knoery, wissenschaftliche Beratung.

12.04.2013-14.07.2013




Musée Tomi Ungerer - Centre international de l’Illustration

Villa Greiner/ 2, avenue de la Marseillaise/ 67076 Strasbourg Cedex
+33 (0)3.69.06.37.29
http://www.musees.strasbourg.eu
© Museen der Stadt Straßburg/Museum Tomi Ungerer

Donnerstag, 14. März 2013

F. W. Bernstein zum 75. Geburtstag




Am 13.03.2013 wurde im caricatura museum frankfurt die Jubiläumsausstellung des großartigen Zeichners F. W.Bernstein eröffnet. Die Bilder sind noch bis zum 07.07.2013 zu bewundern. Hierzu der Text des Museums:

"... Fritz Weigle, alias F. W. Bernstein, wird am 4. März 75 Jahre alt. Aus diesem Anlass zeigt das caricatura museum frankfurt eine Auswahl aus dem künstlerischen Schaffen Bernsteins, der als Mitglied der Neuen Frankfurter Schule mit seinen Zeichnungen fester Bestandteil in der Dauerausstellung des Museums ist. 1962 kam der in Göppingen geborene Weigle nach seinem Kunststudium zum neugegründeten Satiremagazin Pardon nach Frankfurt. Hier war er der Antreiber seiner Kollegen bei humoristischen Projekten wie der Nonsens-Beilage „Welt im Spiegel“.

Bernsteins satirische Tätigkeit hinderte ihn nicht daran, als Lehrerin den Schuldienst zu gehen und später als Akademischer Rat an die Universität Göttingen. Stets war er Förderer und Guter Lehrer junger Zeichner. 1984 gipfelte dies in die Berufung auf die weltweit einzige Professur für Karikatur und Bildgeschichte nach Berlin. Von dort aus versorgte er das 1979 gegründete endgültige SatiremagazinTitanic mit seinen genialen Reimen und Zeichnungen, die sich in einer außerordentlichen Vielseitigkeit in Stil und Material ausdrückte. Oliver Maria Schmitt schreibt über den Kunsterzieher und Hochkomiker: „Er lässt sich gern von seinem Strich entführen, von der Feder in die Ferne tragen. Komik und Kunst machen sich selbständig, ohne Hinter- oder gar Verwertungsgedanken, manches bleibt erratisch, verschroben, schleierhaft.“ Mit dem Zweizeiler „Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche“ verschaffte F. W. Bernstein der Neuen Frankfurter Schule das Motto und ihr Wappentier.

In der Wechselausstellung und in seinem Kabinett in der Dauerausstellung sind Höhepunkte aus dem reichhaltigen Werk F. W. Bernsteins zu sehen: Portraits von sich selbst und anderen Berühmtheiten, zahlreiche Cartoons, Goethe, Engel, Bademeister und eine 10 Meter lange Karikatur auf Leinwand. Besondere Schätze sind seine gezeichneten Postkarten, die er auch im digitalen Zeitalter als Kommunikationsmittel nutzt, Skizzenbücher und bemalte Badematten..." (Text
: www.caricatura-museum.de)

14.3. - 7.7.2013

weitere Infos unter http://www.caricatura-museum.de




























F. W. Bernstein und Frank Hoppmann bei der Eröffnung  am 13.03.2013 im caricatura museum frankfurt 

Montag, 18. Februar 2013

Einzelausstellung in Oldenburg

Am Mittwoch, den 27. Februar 2013, findet um 19.00 Uhr die Ausstellungseröffnung in der Oldenburgischen Landesbank-Zentrale Oldenburg statt. Dazu ist jeder sehr herzlich eingeladen. Die Begrüßung hält Dr. Achim Kassow, Vorsitzender des Vorstands der Oldenburgische Landesbank AG, die Einführung Marianne Janssen, Kunsthistorikerin M.A., Frank Hoppmann wird anwesend sein und signiert Bücher und Sonstiges. 

In der Einladung heißt es: "Frank Hoppmann hat sich als Meister der komischen Kunst und als Karikaturist in den vergangenen Jahren einen namen gemacht. 1975 im emsländischen Lingen geboren und in Emsbüren aufgewachsen, studierte er von 1996 bis 2002 an der Fachhochschule Münster Design mit den Schwerpunkten Zeichnen, Illustration und Druckgrafik. Schon während des Studiums erhielt er erste Aufträge für politische Karikaturen und Illustrationen für Tageszeitungen und Magazine. Frank Hoppmann wagte den Sprung in die Selbständigkeit und arbeitet seitdem für „Handelsblatt“, „Manager-Magazin“, „WELT“ und „Eulenspiegel“. Er erhielt das Künstlerstipendium der Emsländischen Landschaft. Es folgten zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, u.a. im Museé Ungerer in Straßburg. Er lebt und arbeitet in Münster/Westfalen. 
Frank Hoppmann ist besonders vielseitig: in seinen Zeichnungen, Porträts, Gemälden und Illustrationen sind nahezu alle Materialien erlaubt. Seine Themen scheinen unbegrenzt. „Derbe, ungenierte Gemälde stehen in unbeeindruckter Lässigkeit neben ruhigen, fast schon poetischen Blättern und diese wieder neben imponierenden Porträts und diese neben respektlosen oder einfach nur komischen Cartoons.“ (Martin Sonntag) 

Die Ausstellung in der OLB zeigt eine Auswahl seines Könnens. Von skurrilen Blicken auf die Stubenfliege und das Hausschwein bis hin zu satirischen Porträts auf Menschen des öffentlichen Lebens reicht die Bandbreite seiner unterhaltsamen, oft exzentrischen Kunst."

Einladung zum Download:






Sonntag, 10. Februar 2013

Map-Illustrations

Eine kleine Auswahl von Karten und Pläne für diverse Medien aus den letzten Jahren aus meiner Feder..
Guantanamo Bay Naval Base, 2013
für Welt am Sonntag vom 03.02.2013, eine meiner größten Zeitungsillustrationen
Monaco für das iPad-Magazin ICONIST, 2010 
Vancouver für das iPad-Magazin ICONIST, 2011 

Donnerstag, 7. Februar 2013

Gerichtszeichnung für MANAGER-MAGAZIN 02/13


Es ist einer der größten Wirtschaftsprozesse die jemals in Köln stattgefunden haben. Nicht nur Schickedanz' früherer Vermögensverwalter Esch wurde von Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz sowie deren dritten Ehemann und Generalbevollmächtigten Leo Herl verklagt, sondern auch das Bankhaus Sal. Oppenheim, dessen ehemalige persönlich haftende Gesellschafter Matthias Graf von Krockow, Christopher Freiherr von Oppenheim, Dieter Pfundt und Friedrich Carl Janssen, der damalige Aufsichtsratschef Georg Baron von Ullmann, weitere Mitglieder der Adelsfamilien sowie zwei Esch-Firmen. Insgesamt 14 Beklagte verzeichnen die Prozessunterlagen.

Sonntag, 3. Februar 2013

Alte Zeichnung wiederentdeckt...


Eine alte Dieter-Hallervorden-Zeichnung von mir wurde nun als Covermotiv für die neue "Dieter-Hallervorden-Collection" wieder in Anspruch genommen. Bei diesem Motiv handelt es sich um eine Auftragsarbeit von Dieter Hallervorden aus dem Jahr 2005 für sein Bühnenstück "Mit dem Gesicht". "Mit dem Gesicht...kann man sich nur verstecken" sang Dieter Hallervorden 1977 in seinem Quotenrenner "Nonstop Nonsens". 30 Jahre später macht er das augenzwinkernd biografische Motto zum Titel seines abendfüllenden Bühnenprogramms. Erstmalig brilliert der Komiker und Entertainer mit einer Mischung aus urkomischen Moderationen und humorgeladenen Songs. So berichtet Hallervorden vom komplizierten Umgang mit dem Computer oder von der Dame im Navigationsgerät, der sogenannten Navigateuse. Er besingt - begleitet vom Kai Rautenberg Sextett - in satirischen Neuinterpretationen bekannter Klassiker das "Kanzleramt bei Nacht", den "Sonderzug nach Pisa" und bekennt, dass "Mit 66 Jahren" das Leben erst anfängt. Garniert wird das Programm mit altbekannten Hallervorden-Hits wie "Der Würger vom Finanzamt", "Tierischer Tango", "Ich bin der schönste Mann in unserer Mietskaserne" - und natürlich "Mit dem Gesicht".